Sprechstunde           Einzeltherapie           Gruppentherapie           Abrechnung
Erkrankungsbilder
Depressionen

Phasen tiefer Hoffnungslosigkeit, Erschöpfung und Verzweiflung, oder langanhaltende Melancholie mit massiven Selbstwertproblemen und Hilflosigkeitserleben (siehe "Ich hatte einen schwarzen Hund"). Online-Projekt: I fight depression)

Angststörungen

unangemessene Ängste (siehe "Angststörungen und Panik-attacken") sowie übertriebene Ängste, sich zu blamieren. Online-Projekt: https://www.invirto.de

Zwänge

ritualisiertes Verhalten, das nicht durchbrochen werden kann, sowie Gedankengänge, die sich immer wieder aufdrängen, Infos unter www.zwaenge.de

Persönlichkeitstörungen

Probleme in der Interaktion mit anderen, in der Einschätzung und Regulation der eigenen Gefühls-welt, Selbstverletzungen. Infos für an Borderline erkrankte:  https://www.borderline-netzwerk.info/

Geschlechtsdysphorie

geschlechts-übergreifende Identifikation, die mit Angst, Depression, Reizbarkeit und oft dem Wunsch, als ein anderes Geschlecht als das bei der Geburt zugewiesene Geschlecht zu leben, verbunden ist (siehe UKE-Ambulanz)

Sonstiges

Anpassungsstörungen, Traumafolgestörungen, Eßstörungen, Schmerzstörungen etc.

 

 

Die Psychotherapeutische Sprechstunde dient der frühzeitigen diagnostischen Abklärung und wird individuell vereinbart. Rufen Sie hierfür bitte zu unseren Telefonzeiten an, Anfragen per Mail oder auf Anrufbeantworter können nicht berücksichtigt werden. Der Therapeut klärt in dem Erstgespräch ab, ob ein Verdacht auf eine psychische Krankheit vorliegt und Patient:innen eine Psychotherapie benötigen oder ob andere Unterstützungs- und Beratungsangebote (z.B. Präventionsangebote, Ehe- und Familienberatungsstelle) helfen können. Auch eine erste therapeutische Intervention ist möglich. Die Sprechstunde ist aber nur ein Orientierungsgespräch und keine wirkliche Psychotherapie. Die Praxis wird ohne längerfristige Warteliste geführt. Das Ziel ist es, entweder mittelfristig einen Therapieplatz zur Verfügung zu stellen, oder Patient:innen zu motivieren, sich anderweitig Hilfe zu suchen.

Sprechstunde
 
Einzeltherapie

Erst nachdem Patient:innen eine Sprechstunde aufgesucht haben, kann mit probatorischen Sitzungen oder einer Akutbehandlung begonnen werden. Im Rahmen von einzeltherapeutischen Behandlungen werden die bereits erwähnten Krankheitsbilder therapeutisch behandelt. Das Typische der Verhaltenstherapie ist, einen starken Bezug zum Hier und Jetzt herzustellen und therapeutisch direktives Vorgehen zu erlauben.

Therapie-Sitzung
 

Nach ausführlicher Differenzialdiagnostik und Rückmeldung der Diagnosen erfolgt im Rahmen einer Vorbereitungssitzung die gemeinsame Erarbeitung eines Störungsmodells, um ein tieferes Verständnis der Erkrankung zu etablieren. Besonders wichtig ist hierbei, die Störung biografisch einzuordnen und biografische Wurzeln zu identifizieren. Auf der Basis dieses Störungsmodells werden dann gemeinsam therapeutische Interventionen abgesprochen, die korrigierende Erfahrungen ermöglichen sollen und somit den Heilungsprozess einleiten.

In der Regel erfolgt die Behandlung im Rahmen der Einzeltherapie wöchentlich jeweils 50 Minuten. Gegen Ende der Therapie können die Behandlungstermine in größeren Abständen festgelegt werden.

Gruppentherapie

Die gruppentherapeutische Behandlung ermöglicht es Patient:innen Mit-menschen kennen zu lernen, die an ähnlichen Problemen leiden und Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu erleben. Sie ist auch für Patient:innen geeignet, die bisher wenig Erfahrung mit Psychotherapie und dem Reflektieren eigener Denk- und Verhaltensweisen haben. Nach den probatorischen Sitzungen (Vorgespräche), finden in der Regel 20 gruppentherapeutische Behandlungen statt. Diese werden durch vier Einzelsitzungen ergänzt und vertieft. Konzept dieser Praxis ist es, vor allem depressive Störungen in der Gruppe zu behandeln. Dies ermöglicht den Patient:innen, vom Austausch miteinander zu profitieren, fördert Stärken und Selbstbewusstsein, macht Spaß und motiviert. Auch Angstbehandlungen finden teilweise, vor allem bei Expositionstherapie, in der Gruppe statt.

Selbsthilfegruppe
 
Abrechnung

Gesetzliche Krankenversicherungen
Mit allen gesetzlichen Krankenversicherungen kann die Abrechnung mittels Versichertenkarte erfolgen. Eine Überweisung durch den Hausarzt/die Hausärtzin (Überweisungsschein) ist nicht notwendig. Es stehen nach der Sprechstunde vier probatorische Sitzungen (Vorgespräche) zur Verfügung, danach muss die Beantragung i.d.R. einer Kurzzeittherapie (zwei Blöcke, je 12 Sitzungen) erfolgen. Hierfür ist ein Konsilbericht notwendig, den i.d.R. der Hausarzt/die Hausärztin ausstellt und damit bescheinigt, dass aus medizinischer Sicht nichts gegen die Psychotherapie spricht.

Private Krankenversicherungen und Beihilfe
Sowohl die Abrechnung mit privaten Krankenversicherungen als auch mit der Beihilfesind möglich. Bitte berücksichtigen Sie hierbei Ihren individuellen Tarif bzw. Ihren individuellen Versicherungsschutz. Einige Tarife sehen eine begrenzte Stundenzahl pro Jahr vor, andere Tarife sind so gestaltet, dass eine Zuzahlung nötig sein wird. Wichtig: Der Vertrag muss auch die Durchführung der Therapie durch einen Psychologischen Psychotherapeuten abdecken – dies ist in der Regel der Fall. Auch das Antragsverfahren kann variieren. Da Sie selbst Vertragspartner:in gegenüber dem Psychotherapeuten/der Psychotherapeutin sind, sollten Sie vor Aufnahme der Psychotherapie in jedem Fall Kontakt mit Ihrer Versicherung aufnehmen und sich über die Bedingungen informieren.

Die Höhe des Honorars ist in der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) festgelegt.

Privatliquidation
Für Selbstzahler:innen entfällt entsprechend das Antragsverfahren. Die Sitzungen werden in Rechnung gestellt, die Höhe des Honorars orientiert sich auch hier an den Sätzen der Krankenversicherungen (GOP).

 

Die Gruppensitzungen folgen einem strukturierten Vorgehen, sie bieten jedoch auch Raum, aktuelle und individuelle Probleme zu besprechen. Ziel ist hierbei jeweils, gemeinsam voneinander zu lernen und von dem Wissen aller zu profitieren. Auch hier liegt der Schwerpunkt im Bereich der Verhaltenstherapie. Dies bedeutet ein direktives Vorgehen des Gruppentherapeuten sowie wiederkehrende Phasen von Psychoedukation, d.h. Information über psychische Zusammenhänge.